Offene Ganztagsgrundschule der Stadt Hagen

Gewaltfrei Lernen

In der Zeit vom 10.11.2014 bis 08.12.2014 fand das Präventionsprojekt „Gewaltfrei Lernen“ an der Heideschule Hohenlimburg statt. Hierbei handelt es sich um ein bewegungsreiches Trainingskonzept zur Förderung des sozialen Lernens, von Teamwork und Konfliktfähigkeit von Kindern. Die Kinder sollten lernen, sich zu wehren, ohne Gewalt anzuwenden.

Alle Klassen wurden hierzu an drei Tagen für je 2 Stunden im Umgang mit Konflikten spielerisch geschult und konnten ihre Erfahrungen sammeln. Neben den Kindern wurden auch die Lehrer und Erzieher des Ganztages in das Projekt mit einbezogen. Zudem fand für alle interessierten Eltern ein gemeinsamer Elternabend statt.

 

Das Ziel

Das Projektverfolgt das Ziel,sinnvolle Strategien zur Vorbeugung und Intervention von Ausgrenzung, Mobbing und körperlichen Schikanen zu vermitteln und anzuwenden.

Die Kinder erlernen wortstarke und körperlich geschickte Reaktionen für ihre alltäglichen Konflikte mit Gleichaltrigen und somit Alternativen zur Gewalt und Beleidigung.

Mithilfe der gelernten Strategien wird eine wirkungsvolle Vorbeugung von Gewalt erzielt und das soziale Miteinander verbessert.

 

Die Schülerinnen und Schüler der Heideschule sollen:

·         gegen Ausgrenzung, Beleidigung und Gewalt bestärkt werden.

·         sich wortstark zur Wehrsetzen, indem sie lernen sich verbal zu verteidigen.

·         sich selbstbewusst behaupten, indem sie sicher auftreten.

·         persönliche Grenzen aufzeigen, indem sie „stopp“ und „nein“ sagen.

 

Gewaltfrei lernen im Schulalltag der Heideschüler

Um auch langfristig gewaltfrei zu lernen, werden die erlernten Regeln und Fertigkeiten regelmäßig im Klassenverband wiederholt.

 

Hierzu gehören:

·         Stopp-Regel

·         Einsatz der Elefantenhaut

·         „Givemefive“ (Schritte zur Streitschlichtung)

 

Sollte es dennoch einmal zu Regelverstößen kommen, so müssen die Streitverursacher eine Wiedergutmachung erbringen. Hierzu wurde ein gemeinsames Wiedergutmachungsplakat erstellt und für alle sichtbar in der Pausenhalle ausgehängt.

Bei wiederholten oder schwerwiegenden Verstößen werden die Schülerinnen und Schüler in ein „Rotes Buch“ eingetragen. Mehrfache Eintragungen führen zu einem Elterngespräch.

















Um das Projekt langfristig an unserer Schule umsetzen und erhalten zu können, erhalten die ersten und zweiten Klassen alle zwei Jahre eine Einführung und Schulung durch einen ausgebildeten Trainer. Dieses erfolgte zuletzt im Schuljahr 2016/17.